Im Rahmen einer Weiterbildung des Niedersächsischen Judoverbandes haben die Judoka des MTV Altendorf Jessica Fichtner, Rudolf-Maximilian Ley, Lisa-Sophie Ley und Tobias Zeilfelder das Judo Sportabzeichen mit Erfolg abgelegt.

Das Judo-Sportabzeichen ist das offizielle Leistungsabzeichen des Deutschen Judo-Bundes (DJB). Die verlangten Übungen bilden einen gelungenen Mix aus Geschicklichkeit, Ausdauer kombiniert mit Judo-Elementen. Auch die Kreativität kommt nicht zu kurz, denn bei der Mini-Kata sind vor allem kognitive Fähigkeiten gefragt. Somit ist dieses Leistungsabzeichen eine für Judoka maßgeschneiderte Alternative zum Sportabzeichen des Deutschen Sportbundes.

Somit bildet das Sportabzeichen einen idealen Übergang von der Judo-Safari (für Kinder bis 13 Jahre), an der nächstes Wochenende unsere Jüngeren in Wolfenbüttel teilnehmen werden,  in das leistungsmäßig wesentlich anspruchsvollere Sportabzeichen, das für die Älteren ab 14 Jahren konzipiert ist.

Es werden die Disziplinen Fitness, Kraftausdauer, Beweglichkeit, Gewandtheit und Kreativität im Bezug auf Judo abgefragt. Der Fitnessteil des Sportabzeichens ist bei den Judokas „gefürchtet“, denn hier gilt es, sich  30 Minuten lang intensiv anzustrengen und dabei noch die Judotechniken qualitativ sauber durchzuführen. Am Ende des Fitnessteils stehen dann Übungskämpfe (Bodenrandori) an. 

Auch die anderen konditionellen Bereiche sind sehr anstrengend, weil auch hier der innere Schweinehund überwunden werden muss, um das Beste zu geben.  Die Kata ist der krönende Abschluss. Hier geht es nicht mehr so sehr um körperliche Höchstleitungen, sondern es sind vor allen Konzentrationsfähigkeit sowie eine gute Technikausführung gefragt.

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