Ole xGrundmann und Svea Teßmer starteten beim 21.Judo-Hamme-Pokal in Ritterhude von der Judogruppe des MTV Altendorf. Den Anfang machte Ole Grundmann in einer Neunergruppe. 

Am Nachmittag nach knapp fünfstündiger Wartezeit ging Svea Teßmer an den Start und lieferte einen Judokrimi ab. Ihren ersten Kampf hatte sie gleich gegen Leny Schubert vom VFL Grasdorf, die ranglistenhöher ist,  und am Ende der Kampfzeit  hatte keine punkten können, aber der Kampf wurde laut Kampfrichterentscheid Leny Schubert zugesprochen. Dadurch hatte sich Svea aber nicht entmutigen lassen,  sondern ganz im Gegenteil hat diese knappe Niederlage sie erst recht angespornt. In ihrem zweiten Kampf gegen Lilian Puhlmann nutze sie einen Wurfansatz ihrer Gegenerin zum spektakulären Konter und gewann den Kampf nach 15 Sekunden mit einer vollen Wertung.  Im nächsten Kampf gegen Daniell Pessel vom TV Ehlershausen kam der Wurfansatz nach gerade einmal 6 Sekunden und nach 30 Sekunden hatte sie auch diesen Kampf vorzeitig für sich entschieden. Jetzt ging es ins Halbfinale gegen die bis dahin ungeschlagene Franziska Schulze vom VFL Stade. Svea startete direkt durch und konnte sich  bereits nach 10 Sekunden eine kleine Wertung gutschreiben, aus dem anschließenden Haltegriff konnte sich Franziska nicht mehr befreien und somit gewann Svea das Halbfinale nach gerade einmal 36 Sekunden. Im Finale stand Svea Teßmer wieder ihrer ersten Gegnerin Leny Schubert vom VFL Grasdorf gegenüber. Aber diesmal verlief der Kampf ganz anders, ein Fußfeger von Svea brachte Leny zu Fall und aus dem anschließenden Haltegriff gab es kein Entrinnen mehr. Svea ging als Siegerin mit der Goldmedaille und weiteren wichtigen 12 Ranglistenpunkten von der Matte. Die gezeigten Leistungen von Svea Teßmer während des Wettkampfes waren mehr als beeindruckend.

Zu Beginn der Osterferien nahmen Svea Teßmer, Ole Grundmann und Noel Lochbühler am viertägigen ChampCamp des NJV in Hannover teil, um unter Anleitung  der Landestrainerin Andrea Goslar noch weiter für zukünftige Wettkämpfe zu trainieren. Ein besonderes Highlight war ein Randori mit den niedersächsischen Olympiaaspiranten Dimitri Peters, Igor Wandtke und André Bretbarth, die Deutschland bei der nächsten Olympiade in Rio vertreten werden.

Wir gratulieren